Neuer Leiter Implenia Holzbau

Am 2. Mai 2019 trat Tobias Hohermuth seine neue Rolle als neuer Gesamtverantwortlicher für den Holzbau bei Implenia an. Simon Beeler, der bis anhin die Leitung des Holzbaus innehatte, hat sich entschieden, Implenia zu verlassen und sich neu zu orientieren. 

Nachdem Tobias Hohermuth sein Bauingenieurstudium abgeschlossen hatte, fand er bei Zschokke, einem Vorgängerunternehmen von Implenia, seine erste Arbeitsstelle als CEO-Assistent. Nach verschiedenen Aufgaben bei Holcim und zuletzt als Unternehmensführer einer Stahl- und Metallbaufirma hat er nun bei Implenia eine neue Herausforderung angetreten.

Herr Hohermuth, wie sind Sie auf den Holzbau gekommen und was verbinden Sie persönlich mit Holz?

Der Holzbau steht für ein unglaubliches Zukunftspotential. Wo, wenn nicht im Holzbau, können Nachhaltigkeit, 3D-Planung und industrielle Fertigung vorbildlich umgesetzt werden? Als Naturrohstoff steht Holz für mich zudem sinnbildlich für hohe Emotionalität und Behaglichkeit. Zum Implenia Holzbau hat mich schlussendlich der persönliche Kontakt mit Adrian Wyss, Leiter Division Entwicklung, geführt.

Was sind Ihre Ziele in Ihrer jetzigen Tätigkeit? Was wollen Sie erreichen?

Der Holzbau wird als Branche in den nächsten Jahren eine grosse Entwicklung durchmachen. Es gibt noch sehr  viel Beton und Mauerwerke, welche man durch den nachhaltigen Rohstoff ersetzen kann. Bei der Digitalisierung und Industrialisierung ist der Holzbau am weitesten fortstegschritten. Damit stehen wir an vorderster Stelle, wenn es um die technologische Weiterentwicklung der Bauverfahren geht. Implenia bietet mit einer eigenen Entwicklungsdivision und einem klaren Kommittent zur Digitalisierung eine ideale Voraussetzung, um diese aktiv mitzugestalten. Mein Ziel ist es, mit Implenia Holzbau ganz vorne mit dabei zu sein.

Wie fühlen Sie sich in Ihrer neuen Rolle?

Es ist toll, gemeinsam mit dem engagierten und erfahrenen Holzbau-Team die Chancen und Herausforderungen in unseren Märkten zu bearbeiten. Es herrscht eine klare Macher-Mentalität, was dazu führte, dass wir bereits verschiedene Ideen angehen und konkrete Massnahmen umsetzen konnten. In meiner letzten Funktion als CEO und Mitinhaber der Tuchschmid AG war ich im Stahl-und Metallbau tätig. Obwohl es sich um unterschiedliche Materialien handelt, sind die Geschäftsmodelle sehr ähnlich. Das zeigt sich im hohen Vorfertigungsgrad, in ähnlichen Planungsinstrumenten und -abläufen, und teils sogar ähnlicher Kundschaft.

Wie ist es, wieder „zurück“ zu sein und was für Unterschiede zu früher stellen Sie fest?

Zschokke war mein erster Arbeitgeber, zu einem gewissen Grad fühlt es sich wie „Nachhause-Kommen“ an. Implenia hat sich in den zurückliegenden 16 Jahren stark gewandelt, doch es ist schön zu sehen, dass viele bekannte Gesichter erhalten geblieben sind. Ich habe den Kontakt über die Jahre immer beibehalten und konnte die Entwicklung von Implenia – nicht zuletzt als Lieferant und Subunternehmer – mitverfolgen. Trotz des grossen Wandels, den Implenia durchgemacht hat, blieb nach wie vor eine Konstante: Den Erfolg einer Unternehmung machen immer noch erfahrene Mitarbeitende aus, die sich mit Herz und Seele für die Firma engagieren.